Monat: November 2019

Was man über die Absperrkette wissen sollte

Im öffentlichen und gewerblichen Bereich gilt die Absperrkette als Allrounder der Absperrtechnik. Aus dem Alltag ist sie nicht wegzudenken. Wenn man sie schnell an ein paar Absperrpfosten fixiert, ist die Kette ein optimales Element, damit zeitlich und räumlich ein Besucherstrom gelenkt, ein Zugangsverbot verbildlicht oder auf eine Gefahrenstelle hingewiesen wird.

Flexible Absperrmöglichkeit

Material der Absperrkette

Neben der Absperrkette aus Kunststoff sind ebenso Ketten aus Stahl und Nylon erhältlich. Die Kunststoffketten sind günstig und gut. Sie werden genutzt, wenn es um das eher optische Trennen eines abgesperrten Gebiets geht, ohne dass das Risiko einer besonders hohen mechanischen Gewalteinwirkung besteht. Außerdem haben die Ketten aus Kunststoff ein eher niedriges Eigengewicht. Dadurch sind sie hervorragend zu transportieren. Die Nylonketten werden ebenso als Güteketten bezeichnet. Das Material gilt als witterungs-, UV-beständig, hoch belastbar und gegenüber den meisten Chemikalien resistent. Aus diesem Grund sind die Absperrketten aus Nylon ebenso für den dauerhaften Gebrauch im Innenbereich der Industrie und im Außenbereich geeignet. Einiges aus halten die Stahlketten. Sie gelten als robust und witterungsbeständig. Durch eine Feuerverzinkung wird der Rostbefall verhindert. Die Parkplätze werden in erster Linie mit Absperrketten aus Stahl abgesperrt. Diese symbolisieren durch das wechselnde rot-weiß Achtung und sind stabil. Zudem verdeutlichen sie, dass ein Gegenfahren oder Gegenlaufen Schaden an Fahrzeug oder Person mit sich bringen wird, weswegen dies besser unterlassen werden sollte.

Optik und Farbe der Absperrkette

Bei den Absperrketten gibt es farbneutrale, mehrfarbige oder leuchtende Varianten. Die farbneutralen oder unifarbenen Ketten fallen nicht besonders auf. Sie passen sich dem Umfeld an und sind zweckmäßig. Die Ketten mit einem fortlaufenden Farbwechsel, welcher üblicherweise alle 50 Zentimeter erfolgt, gelten als sehr auffällig, weshalb man sie auch unterbewusst wahrnimmt. Sie sind optimal für Gefahrenstellen. Bei Tageslicht ist eine fluoreszierende Absperrkette noch auffallender. Hier erfolgt die Rückstrahlung des auftreffenden Lichts. Aufgrund dieses Strahleffekts verstärkt sich beispielsweise die Warnfarbe noch mal immens. Besteht eine Kette aus einem lange nachleuchtenden ausgerüsteten Kunststoff, speichert diese bei Lichteinfall das Licht, was sie dann bei Dunkelheit wieder abgibt. Die Kett strahlt. Somit ist sie ideal zum Absperren bei totaler Finsternis. Als Instrument der Warnung übernehmen die Absperrketten die zwei Farbkombinationen aus der Umgebung der Betriebssicherheit. Für dauerhafte abzusperrende Bereiche beziehungsweise Gefahrenstellen gibt es die Farbkombination gelb-schwarz. Die Parkplätze und vorübergehende Hindernisse, wie etwa eine Baustelle, rüstet man mit rot-weißen Ketten aus.

Kettengliedgröße der Absperrkette

Allgemein gilt, umso stärker das entsprechende Kettenglied, desto mehr kann die Absperrkette bei mechanischer Belastung aushalten. Für ein rein visuelles Absichern eines Bereichs, genügt eine dünngliedrige Kette. Ist das Risiko gegeben, dass eine mechanische Belastung erfolgt, sollte bereits eine große oder mittlere Kettengliedgröße eingesetzt werden. Nicht nur die mechanische Belastbarkeit, auch die Optik spielt eine Rolle: Umso größer, desto besser erkennbar.

Hier gibt es weitere Informationen: https://www.absperrtechnik24.de/Absperrtechnik/Absperrketten/index.htm